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| Zurück aus der Hölle von Bruce Willis
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Zurück aus der Hölle - IN COUNTRY
• • • • • (bewertet mit 5 von 5 Punkten)
Fernab von mit einem Actionfeuerwerk augebeblasenen Hollywoodfilmen erzählt dieser Film die Lebensgeschichte einer jungen Frau, die erst jetzt - nach vielen vergagenen Jahren des Verlusts ihres gefallenen Vaters - den Willen entwickelt festzustellen, wer und was für ein Mensch ihr Vater war. > >Nach dem Ende des Vietnamkrieges kehrt Emmet Smith (Bruce Willis) in seine Heimat zurück, sein Bruder ist im Krieg gefallen und hinterlässt eine neugeborene Tochter und Frau zurück. In den Jahren nach den Geschehnissen zieht Samanthas (Emily lloyd) Mutter in eine andere Stadt um ein neues Leben zu beginnen. Emily ist schon in frühen Jahren auf ein selbständiges Leben geschult. Unterstützung erhält sie von ihrem Onkel Emmet (Bruce Willis), der mit ihr zusammen lebt. > >Nachdem Samantha eines Tages Briefe und Fotos ihres Vaters findet, entzündet sich in ihr das Verlangen nach Feststellung, wer ihr Vater eigentlich gewesen ist. Sie erfährt,dass ihr Vater quasi noch als Jugendlicher mit iihrem ebenso damals altrigen Onkel nach Vietnam geschickt worden sit, um dort ihr Heimatland die USA zu verteidigen. Allerdings, entgegen wie gehofft, kann oder will ihr niemand Auskunft über ihren Vater geben. > >Geprägt von den Schrecken und Wirren des Krieges ist beinahe jeder, der im Ort lebenden Exmarines und Kollegen in der Einheit ihres Vaters, nicht bereit über die Geschehnisse zu reden. Hilfe von ihrem Onkel kann sie nicht bekommen, da er - als Psycho von einem Teil der Ortseinwohner genannt - mithin die Folgen des Einsatzes von "Agent-Orange" zu tragen hat, schwerlich in der Lage ist, rational zu denken und zuweilen fragwürdiges Verhalten an dem Tage legt. > >Dennoch, trotz wiederholenden Drängens und des Nachleben ihres Vaters schafft sie es, das dicke Eis der pschischen Folgeschäden bei ihrem Onkel zu brechen, und mit ihm zusammen die Geschehnisse aufzuarbeiten. > >Der Film zeigt aus einer seltenen Perspektive die Folgen von Kriegseinsätzen aus der Sicht der Angehörigen. Der Film verzichet trotz gelegentlicher Rückblenden aus der Sicht ihres getöteten Vaters einen quasi monotonen Frontbericht/Kriegsfilm. Er ist gefühlvoll und der Zeit Ende der 80er Jahre angepasst. > >Ein Prädikat sollte es für die Filmmusik geben, die wieder einmal aus der Feder von James Horner stammt. Sie erinnert den Kenner ein wenig an das Thema von Testament (1983). >Die schauspielerische Leistung der Charaktere ist mithin gut gelungen. > >Facit: Wer im Zusammenhang mit dem Namen Bruce Willis auf einen actionreichen Film hofft, dürfte vielleicht etwas enttäuscht sein, wer seinen Kopf nicht für zwei Stunden betäuben möchte, dürfte mit diesem Film durchaus auf seine Kosten kommen.
Eine Rezension von amazonkunde Hauptstadt der Schulden
vom 24. Juni 2006
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