Bauhaus. 1919-1933. Reform und Avantgarde (Taschenbuch)
von Magdalena Droste


 
Kurzbeschreibung:
Im Jahr 1919 gründete Walter Gropius in Weimar das Staatliche Bauhaus, eine Schule mit revolutionärem Ansatz für Architekten, Künstler und Designer. Hier wurden Modernität und Funktionalität proklamiert und Lehrende wie Studenten konnten mit avantgardistischen Visionen experimentieren und eine neue, zeitgemäße Formensprache entwickeln. Das Bauhaus vereinte in seinem neuartigen Ansatz Kunst und Handwerk; vertreten waren neben Malerei, Fotografie, Gestaltung und Architektur auch Typografie und Theater. Zu den Mitgliedern zählten u.a. Paul Klee, Lyonel Feininger, Wassily Kandinsky, Oskar Schlemmer, László Moholy Nagy und Marcel Breuer. Nach Gropius übernahm 1930 Ludwig Mies van der Rohe die Leitung, aber das Experiment Bauhaus, inzwischen nach Berlin umgesiedelt, fand durch die Machtergreifung der Nationalsozialisten 1933 ein jähes Ende: Am 20. Juli beschlossen die Lehrkräfte, das Bauhaus aufzulösen und viele der Lehrer emigrierten nach Großbritannien und in die USA. In den vierzehn Jahren seines Bestehens veränderte das Bauhaus das Gesicht der Kunst, Architektur und des Industriedesigns nachhaltig, die vielfältigen Wirkungen dieses einmaligen Experiments reichen bis in unsere Gegenwart.

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